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Gesucht: Schweizer Jägerin 2020–2022

Du bist eine leidenschaftliche Jägerin?
Du bist kommunikativ und kontaktfreudig?
Wenn ja, dann suchen wir genau DICH!

Zum vierten Mal wird die «Schweizer Jägerin» als Botschafterin der Jagd gesucht. Renate König-Fahrni, die amtierende «Schweizer Jägerin» wird ihr Amt noch bis Ende Februar 2020 ausüben. Zwei spannende und erlebnisreiche Jahre als Botschafterin für die Jagd liegen dann hinter Renate. «Egal ob Jägerin oder Jäger – die Passion ist die gleiche», ist die Bernerin überzeugt und möchte passionierte Jägerinnen aus der ganzen Schweiz dazu motivieren, sich auf die aktuelle Ausschreibung zu melden.

Die amtierende Schweizer Jägerin 2018-2020, Renate König-Fahrni

©Foto Kurt Gansner: Die amtierende Schweizer Jägerin 2018–2020, Renate König-Fahrni

Live-Interviews, TV-Beiträge und viele Beiträge in diversen Printmedien sowie öffentliche Auftritte im In- und Ausland bestimmten die zweijährige Amtszeit der Schweizer Jägerin. Renate hat es, wie ihre Vorgängerinnen Kerstin Kummer aus dem Wallis und Silvana Stecher-Caviezel aus Graubünden mit ihrer natürlichen und offenen Art geschafft, die Jagd und deren Aufgaben der nichtjagenden Bevölkerung auf sympathische Art näherzubringen.

«Unter dem Begriff Jäger stellen sich die meisten einen älteren, bärtigen und wortkargen Mann vor. Als Frau gelingt es mir eher, Vorurteile abzubauen. Wo es möglich ist, lasse ich mich gerne auf Diskussionen ein. Denn viele wissen gar nicht, welche Ethik hinter der Jagd steckt», erklärt die amtierende Jägerin Renate König-Fahrni. Und sie ist sich sicher: «Es war eine tolle und erlebnisreiche Zeit, aber auch eine Lebensschule – und bleibt als Herzensangelegenheit auch eine Lebensaufgabe».

JagdSchweiz und SPW als Partner
Der Kürzi Verlag in Einsiedeln und die Redaktion der Zeitschrift «Schweizer Jäger» verliehen mittels Leservotum anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums des Schweizerischen Patent- und Wildschutzverbandes (SPW) im Jahre 2015 erstmals den Titel «Schweizer Jägerin». Als Motivation stand der Gedanke unsere Schweizer Jagd durch eine jagende Sympathieträgerin in die Bevölkerung zu tragen. Das öffentliche und mediale Interesse war überwältigend und zeigte einen der Wege auf, unserer Jagd, unabhängig des Jagdsystems, ein sympathisches Gesicht zu geben. Klar im Vordergrund stand dabei keine „MISS“ zu wählen, sondern eine Botschafterin für die Jagd. Neben der Kürzi AG als Herausgeber der Zeitschrift «Schweizer Jäger» zählen auch der SPW und der Dachverband der Schweizer Jägerschaft «JagdSchweiz» zur Trägerschaft.

Wir suchen DICH!
Für die Amtsperiode März 2020 bis Februar 2022 suchen wir aktive Schweizer Jägerinnen, egal welchen Alters oder Heimatkantons, die sich mit Herzblut dieser anspruchsvollen Aufgabe stellen. Drei Finalistinnen werden aufgrund ihres Vorstellungsschreibens von einer Fachjury ausgewählt. Eine weitere Finalistin wird mittels Online-Voting auf der Seite www.schweizerjaeger.ch als Publikumskandidatin gewählt. Mittels eines Live-Interviews wird die Jury aus den Kandidatinnen die Schweizer Jägerin 2020-2022 wählen. Der erste offizielle Auftritt erfolgt dann sogleich anlässlich der Messe «FISCHEN JAGEN SCHIESSEN» vom 13.-16. Februar 2020 in Bern.

Was erwartet MICH?
Die gewählte Schweizer Jägerin wird in ihrer Aufgabe durch die Redaktion, die Verlagsleitung und die Mitglieder der Trägerschaft in ihrer Aufgabe umfassend unterstützt. Eine vollständige Jagdausrüstung im Gesamtwert von über 10 000 Franken (Waffe, Optik, Bekleidung) geht nach Ende der Amtsperiode in den Besitz der «Schweizer Jägerin» über.

Hier auf der Homepage in der entsprechenden Rubrik sind diverse Publikationen der bisherigen Jagdbotschafterinnen zu finden. Bei Fragen wende dich bitte an den Verlag oder die Redaktion. Der Verlag behält sich vor, bei zu wenigen Anmeldungen die Wahl zu verschieben oder auszusetzen. Alle persönlichen Angaben werden vertraulich behandelt und anschliessend gelöscht.

Anmeldungen unter:
redaktion@schweizerjaeger.ch

oder per Post an:
Redaktion Schweizer Jäger, Parschientschstrasse 12, CH-7212 Seewis Dorf
081 325 22 71, 079 236 73 55

 



Anmeldung Schweizer Jägerin 2020-2022

Bewerbungsunterlagen:

► Motivationsschreiben mit Beantwortung der folgenden Fragen:
     • Jagdlicher Lebenslauf
     • Welche Bedeutung hat für mich die Jagd in der Schweiz?
     • Wo sehe ich meine Stärken als öffentliche Person?

► Zwei Portraitfotos im Original oder als JPG-Format mit mindestens 1 MB

► Zwei Jagdfotos im Original oder als JPG-Format mit mindestens 1 MB

► Vollständige Kontaktdaten: Geburtsdatum, Adresse, Telefonnummer, Mail etc.

► Anmeldeschluss 31. Oktober 2019


 


Die bisherigen Schweizer Jägerinnen :

«Ich werde die Jagd mit Leidenschaft vertreten»

Mit Überzeugung, Charme und vollem Einsatz hat die junge Walliserin Kerstin Kummer im Jahr 2015 als erste Jagdbotschafterin ihr Amt angetreten. Und dass, obwohl sie zuerst gar nicht mitmachen wollte: «Ich hatte Bedenken», sagt sie. Kerstin wusste, dass aus der breiten Öffentlichkeit nicht nur positive Reaktionen auf sie zukommen würden. «Ich fragte mich: Habe ich einen genug breiten Rücken?» Letztlich blieb ihr gar keine Wahl, denn ihre Jägerkollegen forderten sie auf: «Entweder du meldest dich an, oder wir tun’s.» Sie tat es selbst.

Die erste Schweizer Jägerin 2015: Kerstin Kummer

©Foto Kurt Gansner: Die erste «Schweizer Jägerin» 2015: Kerstin Kummer.

Jagd in der Schweiz bedeutet für Kerstin auch nach ihrer Amtszeit Verantwortung gegenüber unserer Flora und Fauna zu tragen und den Wildtieren beste Bedingungen für ein gutes Zusammenleben zwischen Mensch und Tier zu ermöglichen. Zudem ist es für sie die beste Erholung vom oft stressigen Berufsalltag. Auch wenn es anstrengend sein kann, erholt sich Körper und Geist perfekt im Wald oder Gebirge. «Ich liebe es durch die Wälder zu Pirschen, die Fährten der vergangenen Nacht zu deuten und den Stimmen des Waldes zu lauschen. Die Jagd ist ein Privileg, welches ich unglaublich schätze.», so die Walliserin.

«Das erste Tier, das man erlegt, vergisst man nie»
Die Engadinerin Silvana Stecher-Caviezel, wurde 2016 für zwei Jahre zur Jagdbotschafterin gewählt. «Frauen sind auf der Jagd noch immer eine Minderheit», deshalb wollte sie während ihrer zwei Amtsjahre auch versuchen, mehr Frauen für die Jagd zu motivieren.

Silvana Stecher-Caviezel, Schweizer Jägerin 2016-2018

©Foto Kurt Gansner: Silvana Stecher-Caviezel, «Schweizer Jägerin» 2016–2018.

Mit grossem Engagement und aus Überzeugung hat die junge Bündnerin während ihrer Amtszeit die Jagd in ein besseres Licht gerückt. Wenn man über die Jagd spricht, muss man auch unweigerlich über das Erlegen und damit das Töten von Tieren sprechen, dessen war sich Silvana absolut bewusst.

Man sei schon sehr stolz, wenn man ein Tier erlege, erinnert sie sich an den speziellen Moment ihres ersten Jagderfolgs: «Das ist der Lohn für all die Mühen und die Geduld, bei jedem Wetter draussen zu verharren und zu warten.» Vor einem Tier zu stehen das man erlegt hat, ist für die passionierte Jägerin nach wie vor sehr emotional. Es habe auch schon öfter Momente gegeben, in denen sie nicht abgedrückt habe. Ein schlechtes Gewissen, die Tiere zu töten, habe sie aber nicht: «Das gehört dazu - schliesslich gehört die Jagd zu den Urinstinkten des Menschen.»

Jagd ist Passion, Engagement und Herzblut in einem – für eine intakte Natur. In ihrem Amt als «Schweizer Jägerin 2016–2018» hat Silvana dieser Botschaft ein Gesicht gegeben und gezeigt, was Jagen bedeutet und was alles die Aufgaben der Jägerschaft sind.

«Waidfrau aus Überzeugung»
Das typische Klischee eines Jägers trifft auch auf die dritte und aktuell amtierende Jagdbotschafterin Renate König nicht zu. Sie arbeitet in der Pflege, als stellvertretende Stationsleiterin im Spital Zweisimmen: «Frauen in der Jagdszene – und erst noch eine aus der Pflege?» Die Reaktionen auf ihre ungewöhnliche Tätigkeit sind unterschiedlich, wie sie in einem Radiointerview sagte. Wenn man sie aber besser kenne, heisst es dann oft, dass es zu ihr passe. Für Renate, die schon als kleines Mädchen mit ihrem Vater auf der Jagd war, ist Jagen eine Passion.

Während ihrer Amtszeit hat die taffe und sympathische Berner Jägerin viel Aufklärungsarbeit geleistet und sich als Botschafterin für die Schweizer Jagd den kritischen Stimmen und oft unfairen Vorwürfen gestellt.  «Das Erlegen macht vielleicht nur zwei Prozent des ganzen Jagdprozesses aus», erklärte sie immer wieder. Sie hat ihr Amt erfolgreich dazu genutzt, die vorherrschenden schlechten Klischees, die die Jagd teilweise eben auch besitzt, abzubauen und die Jagd in einem positiveren und umfassenderen Licht zu präsentieren. «Es geht nicht ums Töten, sondern um das Einssein mit der Natur.», sagt sie aus Überzeugung und freut sich auf die bevorstehende Jagd.

Gesucht: Schweizer Jägerin 2020-2022

©Foto Kurt Gansner: Gesucht - die neue Schweizer Jägerin 2020-2022

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