Tiere an und über der Waldgrenze

Feb 07 16:19 2016 Bündner Naturmuseum

Leben am Limit - Leben mit Zukunft? Die Waldgrenze stellt eine markante Grenzlinie im
Gebirge dar. Sie ist jedoch über Jahrhunderte keine starre Grenze, sondern durch Mensch und Klima Veränderungen unterworfen. Wie leben Tiere über der Waldgrenze? Welche Anpassungen haben sie entwickelt? Und wie sieht die Zukunft von Tierarten in einer Höhenlage aus, in der Nutzungseinflüsse und Klimawandel aktuell und zukünftig starke Veränderungen provozieren könnten?

Eine Veranstaltung des Bündner Naturmuseums und der Stiftung Schatzinsel AlpFlix gibt Einblick in einen für Tiere und Pflanzen der Alpen zentralen Lebensraum. Die Tagung richtet sich an interessierte Naturfreunde und Naturwissenschaftler.

Samstag, 20. Februar 2016, 10.15 - 16.00 Uhr,
Saal Brandis B12, neben dem Naturmuseum

Inhalt: Vielfalt, Anpassungen und (potenzielle) Gefährdungen für Tiere über der Waldgrenze. Wissensstand und Forschungslücken. Ausgewählte Beispiele.

Inhalte & Referenten:
Wo Wald und Weide sich treffen - Ökologie und Biodiversität des Waldgrenz-­-Gürtels / Prof. Conradin Burga, Zürich
Nutzungen und Nutzungsänderungen im Alpgebiet / Dr. Walter Dietl, Goldach
Diversität und Höhenzonierung von terrestrischen Arthropoden in der alpinen Stufe der Alpen / Prof. Erwin Meyer, Innsbruck
Überlebensstrategien von Schmetterlingen in der hochalpinen Stufe / Dr. Jürg Schmid, Ilanz
Alpine Vogelarten und ihre Anpassungen an den Lebensraum / Dr. Ueli Rehsteiner, Chur
Wie Säugetiere unter der Schneedecke den Winter überleben / Dr. Jürg Paul Müller, Chur
Sind die Huftiere der alpinen Stufe Konkurrenten? / Dr. Pia Anderwald, Zernez

Moderation: Ueli Rehsteiner und Jürg Paul Müller

Der Tagungsbeitrag von CHF 60.-­ (inkl. Mittagsverpflegung) wird vor Ort eingezogen.

Eine Anmeldung auf dem Postweg oder per E-­Mail wird bis 15. Februar 2016 erbeten an:
Bündner Naturmuseum, Masanserstrasse 31, 7000 Chur oder info@bnm.gr.c